Von den über 7000 Inseln der Philippinen ist die Calamian-Inselgruppe mit Busuanga und der Coron-Bay (nördlich von Palawan) jene, die mit so vielen Wracks in Ihren Buchten aufwarten können, daß Sie in den meisten Top 10 Listen für Wracktauchen im oberen Drittel erscheint.
Am 24. September 1944 zerstörten Jagdflugzeuge und Bomber, gestartet von einem US Navy Flugzeugträger um Admiral „Bull“ Halsey, fast die komplette Flotte der 24 um Coron ankernten japanischen Frachter.
Manche der Wracks erreichen bis zu 160 Metern Länge. Alle größeren Schiffe stehen aufrecht auf bem Meeresgrund oder liegen auf der Seite. Kein einzige liegt“Kiel-oben“. Alle Wracks sind in erstaunlich guten Zustand. Es gibt viel atemberaubende Penetrierungs-möglichkeiten und "swimm-throughs“. Einige Wracks haben große Explosionsschäden, durch denen das Sonnenlicht tief ins Innere eindringen kann und dadurch eine unglaublich spannende Atmosphäre sowohl für Anfänger wie auch erfahrene Wracktaucher schafft.
Der Rumpf der Schiffe ist nach 60 Jahren unter Wasser überladen mit Hart- und Weichkorallen und den dazugehörigren Lebewesen. Die Decks liegen zwischen 10 und 30 Metern. Das tiefstliegende Wrack, die Irako, liegt bei 43 Metern auf Grund. Dies macht Die Wracks zugänglich für Taucher aller Erfahrungsstufen. Die Wracks um Coron sind immer noch gut gehütete Geheimnisse. Dies bedeutet, dass man das Wrack meistens für sich alleine hat. Es grenzt schon fast an ein Wunder, wenn ein anderes Tauchboot zur selben Zeit den selben Tauchplatz besucht.
Obwohl Coron eigentlich ausschließlich für Wracktauchen bekannt ist kann dort auch herrlichr Riff-Tauchgänge machen. Die Einführung von Marine-Sanctuaries, zusammen mit enormen Einsatz der Regierung in Aufklärungsarbeit und der Einschränkung von Dynamit-und Zyanidfischen zeigen Ihre Wirkung und die Korallenwelt erholt sich mit einer Geschwindigkeit, welche von Meeresbiologen und Forschern nicht für möglich gehalten wurde.
Die Vielfalt im Tauchgebiet rund um Coron ist enorm und die unterschiedlichen Möglichkeiten reichen von 11 japanischen Wracks aus dem 2. Weltkrieg (zwischen 12 und 43 Metern Tiefe) über verschiedene Höhlen bis zu reich bewachsenen Korallenriffen und Steilwänden.
"Während wir in Südafrika berühmt für den Großfisch wie den Weißen Hai und den Sardin-Run sind, betaucht man hier in angenehm warmen Gewässern die Zeitzeugen der Geschichte und kann eine einzigartige Unterwasserwelt im Makrobereich erschließen..." - so das Zitat eines Betreibers einer Tauchschule in Südafrika. Dem ist eigentlich nichts hinzu zu fügen.
Tauchplatz-Karte Coron - Hotels und Resorts um Coron
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